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Institut
für Angewandte Umweltforschung e.V. Innenraum-Schadstoffe · Umweltberatung · Information · Schadstoff-Forschung |
Proben selbst entnehmenWenn unser Weg zu Ihnen zu weit ist und wir daher keine Ortsbegehung und Probenahme durchführen können - oder wenn Sie das nicht wünschen - können Sie für eine Reihe von Untersuchungen die Proben selbst entnehmen und uns zuschicken. Das funktioniert generell für die Beprobung von Hausstaub, oft für Materialien und Trinkwasser, und in manchen Fällen sogar bei belasteter Raumluft. In jedem Fall sparen Sie Zeit und Kosten! Hier einige Beispiele, bei welchem Schadstoff-Verdacht Sie eine Beprobung selbst durchführen können:
Allgemeine HinweiseJe nach Qualität der Probe gibt es einige Dinge zu beachten. Bitte halten Sie Rücksprache mit unserem Labor, um sich zu vergewissern, dass die angewendete Probenahme-Strategie für Ihren individuellen Fall auch wirklich sinnvoll ist. Achten Sie bitte beim Versand auf unsere Versandmodalitäten. Wir beraten Sie gerne! Und so funktioniert´s: Anleitungen zur...
Probenahme von RaumluftZur Untersuchung von Raumluft bieten wir den Versand eines Raumluft-Probenahme-Sets an. Damit können Sie Ihre Luft auf Formaldehyd oder flüchtige organische Verbindungen (VOC) untersuchen.
Probenahme von HausstaubDie Untersuchung von Hausstaub eignet sich für die Überprüfung einer Innenraum-Belastung insbesondere durch schwerflüchtige Verbindungen wie PCP, Lindan, Permethrin, PCBs, PAK, Phthalate u.a., aber auch Schimmelpilze oder Allergene. Der Staub wird dabei meist von der Bodenfläche aufgenommen.
Besonderer Hinweis bei einer Untersuchung auf
Hausstaub-Milben
Probenahme von HolzBei Holzproben steht meist eine Untersuchung auf Holzschutzmittel im Vordergrund. Bei Verdacht auf Anwendung von Holzschutzmitteln ist es wichtig, eine Mischprobe einer behandelten Fläche herzustellen, da die interessierenden Stoffen sehr ungleichmäßig auf der Fläche verteilt sein können. Dazu werden kleinere Holzspäne an mehreren Stellen (mindestens 10) bis zu einer Tiefe von max. 1-2 mm (insg. mindestens 5 g) von der Holzoberfläche mit einem Elektrohobel oder einem scharfen Messer entnommen und in Alufolie verpackt. Bei geringeren Mengen kann die Messung ungenauer werden, bei weniger Stellen ist die Mischprobe möglicherweise weniger repräsentativ für die gesamte Fläche. Bitte beachten Sie unsere Versandmodalitäten.
Probenahme von MaterialGenerelle Hinweise Bei Verdacht auf Asbest Bei Verdacht auf Schimmelpilz-Befall Bei Verdacht auf teerölhaltigen Parklettkleber (PAK, BaP)
Probenahme von TrinkwasserAllgemeines Bei Verdacht auf Schwermetalle A) Sind in meinem Haus Blei- / Kupfer- / Eisenrohre verlegt? oder Wie intakt ist die kalkhaltige Schutzschicht, die sich normalerweise im Inneren der Leitungen bildet? Zur Beantwortung dieser Frage ist eine Standwasserprobe zu entnehmen: Die Probenahme soll nach etwa 12-stündiger Standzeit des Wassers in der Leitung (z.B. über Nacht) erfolgen, am besten am frühen Morgen. Als Probenahmebehälter sind Kunststoff-Flaschen (ca. 0,5 L) geeignet. Die Flasche wird mit dem ersten Wasser gefüllt, entleert, wieder gefüllt und dicht verschlossen. Der Messwert gibt in der Regel eine maximale Konzentration an, die durch eine Anreicherung im Standwasser auftreten kann. B) Wie hoch ist meine tägliche Aufnahme von Schwermetallen durch das Trinkwasser? Zur Beantwortung dieser Frage ist eine Tagesmischprobe zu entnehmen: Nach jeder Entnahme von Wasser zu Genusszwecken (Trinken, Kochen) wird eine Tasse Wasser abgezweigt und in ein sauberes Gefäß gefüllt. Am Abend wird eine kleinere Menge aus diesem Gefäß in eine Kunststoff-Flasche (ca. 0,5 L) überführt. Der Messwert aus dieser Probe gibt den Tagesmittelwert einer Metallkonzentration an. Bei Verdacht auf mikrobielle Verunreinigungen
Vorgehen zur Gewinnung einer WischprobeDie Probenahme erfolgt mit einem Blindwert-geprüften Zellstofftuch, das Sie auf Anfrage bei uns erhalten. Die zu beprobende Fläche soll keine der zu untersuchenden Verbindungen beinhalten, da dadurch eine Verfälschung des Ergebnisses auftreten kann. Am besten geeignet sind chemisch inaktive Oberflächen wie z.B. Glas, glasierte Keramik oder Fliesen. Es soll eine etwa ein Quadratmeter große Fläche mit dem Tuch in regelmäßigen Zügen mit gleichmäßigem Druck abgewischt werden. Schlagen Sie dazu während des Wischens das Tuch mehrmals um, damit das Tuch nicht an einer Stelle zugesetzt wird. Falten Sie das Tuch nach der Beprobung versandfertig auf halbe Postkartengröße und schlagen Sie es in Aluminiumfolie ein. Bitte beachten Sie unsere Versandmodalitäten.
VersandmodalitätenDie entnommenen Proben können uns je nach Art in einem geeigneten Briefumschlag oder Paket zugeschickt werden. Bitte legen Sie auf jeden Fall ein Begleitschreiben bei, dem folgende Informationen entnommen werden können:
Bei weiteren Fragen beraten wir Sie gerne! |
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